Nachdem Uber mit seinen VTCs den Pariser Markt erobert hat, plant das Unternehmen nun, ein eigenes Bahnprojekt zu starten. In Partnerschaft mit Gemini Trains möchte der amerikanische Gigant dem Eurostar Konkurrenz machen und eigene Linien zwischen London, Paris, Brüssel und Lille einrichten. Diese neue Option soll 2030 vom Gare du Nord aus starten.
Hochgeschwindigkeitsverbindung Paris-London bald von Uber betrieben?
Auch im Kanaltunnel stehen große Umwälzungen bevor. Nach Trenitalia begehrt nun ein weiterer Betreiber die Verbindung zwischen den beiden europäischen Hauptstädten. Ab 2030 könnte also auch Uber mitmachen und somit Hochgeschwindigkeitsverbindungen nördlich von Paris anbieten.
Uber würde sich von Eurostar unterscheiden, indem es im Bahnhof Stratford International und nicht im überlasteten St. Pancras operieren würde, was zu einem Preisunterschied führen würde. Uber möchte sein neues Bahnangebot auch auf eine praktische Art und Weise einrichten: Fahrkarten können direkt über die Uber-App gebucht werden, die bereits Taxis, Fahrräder, Schiffe und sogar Hubschrauber vereint.
Uber Trains plant eine Flotte von 10 Hochgeschwindigkeitszügen, die täglich hin- und herfahren sollen, und eine wettbewerbsfähige Preisstrategie, die zwischen Economy- und Business-Klassen schwankt, um das Erlebnis von Bahnreisen durch den Ärmelkanal zu verjüngen und zu dynamisieren.
Allerdings stehen zwischen dem Projekt und der Realität noch viele Einschränkungen, insbesondere im Hinblick auf das Budget. Uber muss außerdem einen Lieferanten finden, der die Züge innerhalb dieses engen Zeitrahmens liefern kann. Fortsetzung folgt…
