Wenn Fiktion auf Realität trifft, lassen sich aufmerksame Zuschauer nichts entgehen. Im Jahr 2019 versuchte der kanadische Fernsehfilm „Un Noël à Paris„, den Zauber der Feiertage in der französischen Hauptstadt einzufangen…Indem er seine Kamera in einer anderen Stadt aufstellte!
Der Film, der nach dem dramatischen Brand von Notre Dame größtenteils in Lyon gedreht wurde, gibt vor, in Paris zu spielen, aber Pariser mit geschärften Augen werden schnell einige Ungereimtheiten entdecken.

Die Handlung ist eines klassischen Jahreszeitenklassikers würdig: Der französische Unternehmer Lucas lernt in den USA Robin kennen und beschließt, ihr ein märchenhaftes Weihnachtsfest in Frankreich, in der Stadt der Lichter, zu bescheren. Doch hinter den Fassaden, die angeblich an die Pariser Straßen erinnern sollen, erkennt man schnell andere Kulissen: Die Ufer der Rhône werden durch die der Seine ersetzt, die Kathedrale Saint-Jean im alten Lyon gibt sich als Notre-Dame de Paris aus und sogar der Parc de la Tête d’Or verwandelt sich in einen Pariser Garten.
Ein filmisches Trompe-l’oeil, das durch unvorhergesehene Umstände entstand: Zur Zeit der Dreharbeiten war die echte Kathedrale Notre-Dame gerade erst ein Raub der Flammen geworden, was das Team dazu zwang, seine Pläne zu überdenken.
Trotz dieser kleinen geografischen Freiheiten behält „Un Noël à Paris“ den Charme eines Festtagsfilms mit seinen vielen Romanen unter Lametta und Liebeserklärungen in Nahaufnahme. Ein rührendes Augenzwinkern in Richtung Paris, selbst wenn es von der Hauptstadt der Gallier aus gefilmt wurde.
Und wenn Sie den Zauber der Feste lieber ohne Tricks erleben möchten, lassen Sie sich von diesem Konzert verzaubern, bei dem die schönsten Soundtracks von Weihnachtsfilmen im Schein tausender Kerzen erstrahlen, die im Eiffelturm aufgestellt sind.