Drei Jahre nach ihrem Verschwinden wird die verstorbene Miss Tic dorthin zurückkehren, wo alles begann: in das13ᵉ Arrondissement von Paris. Nur wenige Schritte von ihrem ehemaligen Atelier entfernt wird ihr eine Hommage-Ausstellung ganz gewidmet sein. Wie eine Selbstverständlichkeit. Wie eine Rückkehr zu den Wurzeln. Wie ein Augenzwinkern auf seine Kunst, ihn, den Unsterblichen.
In Paris wird die erste Ausstellung, die Miss. Tic seit ihrem Tod
Die Ausstellung „Je suis partie pour rester“ ist das Ergebnis einer vierhändigen Arbeit von Antoine und Charlotte Novat, den Schwiegerkindern der Künstlerin und Hütern ihres Werks, sowie Mathilde und Gautier Jourdain, den Gründern der Galerie Mathgoth, und ist weit mehr als eine Laudatio. Es ist eine echte Reise in das Herz von Miss.Tics freiem und subversivem Denken. Und natürlich sind auch ihre schönen, charakterstarken Heldinnen mit von der Partie.
Die kostenlose Ausstellung „Ich bin gegangen, um zu bleiben“.
Nur wenige Schritte von der BNF entfernt, im Herzen eines über 300 m² großen, rohen Betonraums, kündigt sich die Ausstellung wie ein poetischer Spaziergang an. In diesen Räumen: etwa 60 Werke, persönliche Gegenstände, unveröffentlichte Fotos, Notizbücher. Aber auch Schablonen, die noch nie zuvor gezeigt wurden. Ein ganzer Raum wird sogar Archivvideos von Miss. Tic hinter den Kulissen ihrer Entstehung zu sehen. Als Miss.Tic ihr künstlerisches Erbe Antoine und Charlotte Novat anvertraute, sagte sie ironisch: „Es könnte ein vergiftetes Geschenk sein“. Für sie besteht die Ausstellung Je suis partie pour rester im Wesentlichen darin, die Besucher in das Werk, die Intimität und die Gedankenwelt der talentierten und ewigen Miss Tic einzuführen. Eine Ansammlung von Emotionen, die Sie ab dem 27. September 2025 entdecken können.
Miss. Tic, freie, stolze und engagierte Street Art
Seit den 80er Jahren hat Miss.Tic die Mauern von Paris zu Schaufenstern ihrer Gedanken gemacht. Mit ihren Silhouetten von Femme fatale, verträumt und immer stolz auf sich selbst, hatte die feministische Dichterin der Street Art einen ganz eigenen Stil durchgesetzt. Der einer befreiten, pikanten Weiblichkeit, die niemanden um Erlaubnis fragt.
„Der Mann ist ein Wolf für den Mann und ein Relikt für die Frau“, „Ich habe mit einer Armee von Gefühlen geschlafen“, „Der Körper auf Diät lügt“… Das sind alles kultige und prägnante Sätze mit falscher Leichtigkeit , die ihre modernen und geistreichen Musen kleiden. An den Mauern von Montmartre, Ménilmontant oder Butte-aux-Cailles erobern ihre Heldinnen, die wie urbane Pin-up-Girls aussehen, die Macht zurück. Weit entfernt von der Objektfrau sind ihre Musen geistreich, provokativ, romantisch, undiszipliniert und leidenschaftlich paradox. Ein bisschen wie die Frauen von heute…
Spraydose und Herzklopfen garantiert!

