Vielleicht fährst du jeden Tag dort vorbei, ohne es zu wissen: Aber die Station La Fourche auf der Linie 13 galt laut Le Parisien als die hässlichste Station von Paris. Dieser Ruf ist auf einen schrecklichen Unfall im Jahr 1964 zurückzuführen, als ein Bus nach einer falschen Kurve in die Station krachte und ihr ursprüngliches Aussehen zerstörte. Seitdem hatte ein riesiges Beton-Geländer den schönen Eingang aus dem Jahr 1911 ersetzt… Es dauerte bis 2026 und fast 11 Monate Bauzeit, bis man sich von diesem kalten und strengen „Bunker” verabschieden konnte. Und das Ergebnis ist einfach super!
Die „hässlichste Metrostation von Paris” hat endlich ihre alte Schönheit zurück
Nach 11 Monaten Bauzeit und mehr als 700.000 Euro Ausgaben konnten die Anwohner endlich die ganze Schönheit der Station La Fourche auf der Linie 13 wiederentdecken. Man muss sagen, dass diese seit dem schrecklichen Busunfall im Jahr 1964 ihr Gesicht verändert hatte! Seitdem hatten sich die meisten Nutzer fast an diesen betonierten Eingang gewöhnt, der eher wie der Eingang zu einem strengen Bunker als zu einer U-Bahn-Station aussah.

Das ist jetzt Geschichte, denn der kalte graue Beton ist einem Aussehen gewichen, das dem bei der Einweihung im Jahr 1911 gleicht. Man kann wunderschöne grüne Schmiedearbeiten bewundern, die als Barriere dienen, sowie prächtige Keramikfliesen, die von einem eleganten Pflanzenfries umgeben sind. Ein wirklich gelungenes Projekt, das einen großen Beitrag zur Erhaltung des Pariser Kulturerbes geleistet hat! Heute kann man also sagen, dass die Station La Fourche definitiv nicht mehr zu den hässlichsten Stationen von Paris gehört, und das freut uns sehr.