Zehn Jahre schon… Die Anschläge vom 13. November haben unsere Geschichte unwiderruflich geprägt. 130 Tote, mehr als hundert Verletzte und für immer gezeichnete Leben… Um allen Opfern zu gedenken und sie nie zu vergessen, werden die ganze Woche über in Paris verschiedene Gedenkveranstaltungen angeboten. Zeremonien, Ausstellungen, musikalische Ehrungen... hier das Programm :
Eine Zeit der Besinnung auf dem Place de la République

Bis Sonntag ermutigt die Pariser Stadtverwaltung alle Bürger, eine Kerze oder eine Blume am Fuße der Statue auf dem Place de la République niederzulegen. Eine schöne Gelegenheit, den Opfern, aber auch ihren trauernden Familien und den Helden, die an diesem Tag eingegriffen haben, zu gedenken. Außerdem werden Großbildschirme aufgestellt, auf denen Sie die Gedenkfeier live verfolgen können.
Eine kostenlose Ausstellung, die nur wenige Meter entfernt ist, wird die Besucher in das Paris der Tage nach den Anschlägen ein tauchen lassen, wobei der Schwerpunkt auf der Welle der Brüderlichkeit und Solidarität liegt.
Mehrere Gedenkausstellungen in Paris
Die Pariser Archive starten eine Ausstellung mit dem Titel „Je suis Paris“, in der zahlreiche Zeugenaussagen rund um die Anschläge gesammelt werden . Ebenso können Sie auf dem Vorplatz des Rathauses die kostenlose Ausstellung „Face au terrorisme, une mémoire citoyenne“ (Angesichts des Terrorismus, ein Bürgergedächtnis) entdecken. Die Ausstellung zeigt Fotos, Dokumente und eine Reihe von Elementen, die in der künftigen Gedenkstätte für den Terrorismus ausgestellt werden sollen. Das Carnavalet-Museum wird dieser Hommage eine eher künstlerische Dimension verleihen, indem es Werke zeigt, die während dieser tragischen Ereignisse entstanden sind, sowie eine Auswahl anonymer Hommagen.
Ein Gedenkgarten, der bereits am 13. November eingeweiht wurde.

Nur wenige Schritte vom Pariser Rathaus entfernt wird ab dem 13. November ein wunderschöner Garten eingeweiht. Diese als „Jardin du 13-Novembre“ bezeichnete Grünfläche zur Erinnerung an den 13. November wurde von den Opferverbänden erdacht. Die Struktur des Gartens greift die Pläne der sechs Orte auf, die von den Anschlägen betroffen waren. Als starkes Symbol für Resilienz und Leben werden in dieser kleinen, für alle zugänglichen Grünfläche Blumen und mehrjährige Pflanzen gedeihen.