Dieser Januar hat uns definitiv nicht verschont. Nach dem Schneefall, der mehrere Tage anhielt und die Stadt mit einer wunderschönen weißen Decke überzog, freuten sich die Pariser über milde Temperaturen… Aber es könnte sein, dass die Kälte uns noch nicht wirklich verlassen hat. Laut Wetterexperten könnte Ende Januar eine Kältewelle über Europa (und damit auch über Frankreich) hereinbrechen. Eine eisige Luftmasse, die die Temperaturen drastisch sinken lassen und sogar ein paar Schneeflocken zurückbringen könnte… Wir erklären es euch!
Ende Januar könnte eine Kältewelle Paris treffen…
Laut den Meteorologen von La Chaîne Météo erleben Skandinavien und Sibirien seit Anfang Dezember eine intensive Kältewelle, wie man sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat… Tatsächlich wird Finnland seit etwa zehn Tagen von extremen Temperaturen heimgesucht, die am 9. Januar -42,8 °C erreichten. Das gleiche Szenario gilt für Schweden mit -40 °C oder Sibirien, wo die Temperaturen an manchen Tagen in Jakutien fast -60 °C erreichten.
Eine eisige Luftströmung, die sich bis Ende Januar nach Westeuropa ausbreiten könnte, würde Frankreich und damit möglicherweise auch unsere geliebte Hauptstadt erreichen.
Wird es Ende Januar in Frankreich wirklich sehr kalt werden?
Im Moment deuten die Vorhersagen auf eine Abkühlung hin, aber noch ist nichts sicher.
Damit es wirklich eiskalt wird, müsste sich ein Hochdruckgebiet über Skandinavien bilden. Dieses würde es ermöglichen, dass die eisige Luft aus Russland in unser Gebiet strömt. Dies wird als „Moskau-Paris-Strömung” bezeichnet. Die Wetterexperten beobachten genau den „Polwirbel”, eine Art Reservoir mit eiskalter Luft über dem Nordpol. Wenn dieser schwächer wird, könnte diese superkalte Luft zu uns runterkommen und die Temperaturen sinken lassen…

Auf jeden Fall ist sicher, dass es um den 25. Januar herum in Paris wieder kalt wird. Jetzt müssen sich die Wetterdienste nur noch darüber einigen , wie stark diese Kältewelle sein wird, wie lange sie dauert und ob es auch schneien wird oder nicht.
