Welche Linien der Pariser Metro sind am zuverlässigsten? Die RATP hat für 2025 „hohe Leistungen“ angekündigt, aber wie sieht es wirklich aus? Le Parisien hat mehrere Daten wie die Pünktlichkeit und die Anzahl der Störungen auf den Schienenabschnitten unter die Lupe genommen, um eine Bilanz zu ziehen. Gehört Ihre Linie also zu den besten?
Das sind die pünktlichsten Linien der Pariser Metro.
Es ist mittlerweile Tradition, dass Le Parisien jedes Jahr sein Barometer zur Pünktlichkeit der Linien der Pariser Metro enthüllt. Im Jahr 2024 war auf den meisten Linien eine deutliche Verbesserung festzustellen, doch wie sieht es im vergangenen Jahr aus? Nun, laut den Journalisten der Tageszeitung ist die Bilanz „nicht schlecht, aber es ist schwierig, auf eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr zu schließen“. Tatsächlich haben zum Beispiel 5 Linien eine negative Bilanz im Vergleich zu 2024, während 4 von einer deutlichen Verbesserung betroffen sind.
Was die Methodik betrifft, so analysierte Le Parisien die Daten zur Zugfrequenz an Stationen, die sich in der Mitte der 14 Hauptlinien der Metro befinden. Diese Daten wurden dann an Wochentagen und zu den Hauptverkehrszeiten analysiert. Daraus ergab sich eine Vergleichstabelle mit dem durchschnittlichen Abstand zwischen zwei Zügen in den letzten beiden Jahren. Schließlich wurde auch die Gesamtzahl der Störungsstunden während des Analysezeitraums berechnet, was uns eine allgemeine Vorstellung von der Zuverlässigkeit bestimmter Linien vermittelt.
Wenig überraschend sind die automatisierten Linien die Meister der Pünktlichkeit. Auf den Linien 1 und 14 liegen zwischen zwei Zügen im Durchschnitt weniger als zwei Minuten. Dies ist jedoch etwas mehr als im letzten Jahr. Im Gegensatz dazu fahren die Linien 10, 8 und 12 alle drei Minuten einen Zug, wobei die Linien 10 und 12 im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Leistungsrückgang verzeichnen. Und wenn man den Vergleich mit 2024 fortsetzt, wird man eine schöne Verbesserung auf den Linien 11, 4 und 5 feststellen.
Was schließlich die registrierten Störungen betrifft, so glänzen logischerweise immer noch die automatisierten Linien. Dies gilt jedoch nicht für die Linien 9 und 13, die man als die unzuverlässigsten des gesamten Netzes bezeichnen kann.
Es bleibt abzuwarten, ob sich der Trend zur Verbesserung auch 2026 fortsetzen wird…
