Eingebettet zwischen dem Meer und den Hügeln der Côte d’Azur bietet Monaco neben seinem Prestige eine geradezu unwirkliche Kulisse. Auf nur wenigen Kilometern konzentrieren sich Yachthafen, Klippen, exotische Gärten, alte Gassen und legendäre Hotels. Oft mit Luxus und großen Autos in Verbindung gebracht, verbirgt das Fürstentum jedoch eine viel ruhigere Seite, die besonders im Frühling reizvoll ist.
Ein legendäres Reiseziel, nur 1 Stunde von Paris entfernt
Im Herzen des historischen Viertels auf dem Felsen sind die Straßen Fußgängerzonen, die Fassaden nehmen wärmere Farben an und kleine Plätze ersetzen die
großen Alleen am Meer. Hier findest du unter anderem den Fürstenpalast, die Stadtmauern und mehrere Aussichtspunkte mit Blick über das gesamte Mittelmeer.
Etwas weiter unten bietet der Port Hercule ein ganz anderes Bild von Monaco. Gesäumt von Yachten und Terrassen ist er nach wie vor einer der belebtesten Orte des Fürstentums. Hier verläuft auch die berühmte Formel-1-Grand-Prix-Strecke, von der man bestimmte Abschnitte den Rest des Jahres frei befahren kann.

Aber auch in Sachen Natur hat Monaco einiges zu bieten. Der Jardin Exotique, der sich an den Klippen entlangzieht, bietet einen der schönsten Ausblicke an der Côte d’Azur. Der etwas abgeschiedenere Strand von Larvotto lädt zum Genießen des Meeres ein, während der Küstenweg nach Cap-d’Ail Zugang zu viel ruhigeren Buchten bietet.
Das Fürstentum lässt sich leicht zu Fuß erkunden, und man gelangt in nur wenigen Minuten vom Meer in die Höhen. Bei einem Wochenendaufenthalt wechselt man mühelos zwischen Spaziergängen, Baden, Terrassenbesuchen und Ausflügen nach Menton oder Èze.
Und dieses Jahr wird Monaco auch eine der spektakulärsten Etappen der E1 Series ausrichten , der weltweit ersten Meisterschaft für rein elektrische Rennboote. Nach dem Comer See und Dubrovnik macht der Wettbewerb in einer der symbolträchtigsten Kulissen des Kalenders Station.

Die 2024 ins Leben gerufene E1 bringt RaceBirds auf die Strecke, elektrische Boote mit Tragflügeln, die sich über das Wasser erheben und fast 90 km/h erreichen können. Die Meisterschaft zieht auch mehrere renommierte Teambesitzer an, darunter Rafael Nadal, Didier Drogba, Will Smith und Tom Brady.
Es ist schwer, sich einen passenderen Rahmen vorzustellen: Zwischen dem Port Hercule, den Yachten und den steil ins Mittelmeer abfallenden Klippen scheint Monaco fast wie geschaffen für diese Art von Veranstaltung. Eine Möglichkeit, die historische Verbindung zwischen dem Fürstentum und dem Motorsportfortzusetzen …aber diesmal auf dem Wasser.
Von Paris aus leicht mit dem Flugzeug oder dem Zug über Nizza zu erreichen, bleibt Monaco eines jener Reiseziele, denen es gelingt, Kulturerbe, Meer und großes Spektakel zu verbinden. Ein perfekter Kurzurlaub, sobald sich die Sehnsucht nach Sonne bemerkbar macht.
