Vom 6. bis 11. Juli 2026 findet im Charléty-Stadion die Special Olympics Unified Football World Cup statt, die von Special Olympics organisierte Weltmeisterschaft im Unified Football. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird der Wettbewerb in Europa ausgetragen, nachdem die beiden vorherigen Auflagen in den USA stattfanden.
Eine Woche lang treffen sich Teams aus aller Welt in der Hauptstadt, um an einem Turnier teilzunehmen, dessen Konzept einzigartig ist: Sportler mit und ohne geistige Behinderung spielen gemeinsam in ein und derselben Mannschaft. Ein Modell, das Inklusion in den Mittelpunkt des Spiels stellt und das heute die Einzigartigkeit dieser internationalen Veranstaltung ausmacht.
Ein einzigartiges Format, das Fußball zu einem Instrument der Inklusion macht

Die Unified-Fußball-Weltmeisterschaft basiert auf einem einfachen Prinzip: Jede Mannschaft besteht aus Spielern mit und ohne geistige Behinderung, die gemeinsam trainieren und die Spiele bestreiten. Das Ziel ist es, durch den Sport Begegnungen, Zusammenarbeit und die Teilhabe aller zu fördern.
Dieses Format wurde von Special Olympics entwickelt, einer Bewegung, die 1968 von Eunice Kennedy Shriver gegründet wurde. Heute ist sie in fast 190 Ländern vertreten, vereint weltweit mehr als 5,6 Millionen Sportler und genießt die Anerkennung des Internationalen Olympischen Komitees.
Bei der Pariser Ausgabe treten 24 Nationalmannschaften an, davon 12 Männer- und 12 Frauenmannschaften. Mehr als 300 Spieler und Spielerinnen nehmen an diesem Wettbewerb teil, bei dem sportliche Leistung und Teamgeist gleichermaßen im Vordergrund stehen.
Eine europäische Premiere, die Paris zur Hauptstadt des inklusiven Fußballs machen wird

Nach Chicago im Jahr 2018 und Detroit im Jahr 2022 ist Paris nun die erste europäische Stadt, die den Wettbewerb ausrichtet. Ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des inklusiven Sports in Frankreich und in Europa.
Die von Special Olympics France organisierte Veranstaltung wird von zahlreichen institutionellen und sportlichen Akteuren unterstützt. Delegationen aus mehreren Kontinenten – darunter Frankreich, die USA, Brasilien, Senegal und Indien – treffen sich im Charléty-Stadion zu einer Woche voller Begegnungen und Wettkämpfe.
Eine weitere Besonderheit: Die Spiele sind für die Öffentlichkeit zugänglich, sodass Pariser und Besucher diese Sportart und ihren Ansatz kennenlernen können. Diese Weltmeisterschaft ist mehr als nur ein internationales Turnier – sie zeigt eine andere Art, Fußball zu spielen, bei der Zusammenarbeit und Inklusion im Mittelpunkt stehen.