Der Louvre, der vor einigen Wochen durch seinen abenteuerlichen Diebstahl traurig ins Rampenlicht gerückt wurde, ist zweifellos eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Paris. Man geht dorthin, um Mona Lisa zu begrüßen, aber auch um beeindruckende Gemälde und Kunstwerke aus der ganzen Welt auf 73.000 m² zu sehen. Vor kurzem hat das Museum jedoch eine Preiserhöhung angekündigt, die nicht jedem gefallen wird… Im Januar 2026 werden die Eintrittskarten für außereuropäische Besucher von 22 Euro auf 32 Euro erhöht… Damit wird das Museum zu einer der teuersten Touristenattraktionen in ganz Europa werden.
Der Louvre: das teuerste Museum in Europa?
10 Euro! Das ist der Preissprung, den die Eintrittskarte für den Louvre machen wird. Diese Erhöhung betrifft ab dem 14. Januar nur außereuropäische Besucher. Eine Erhöhung um 45% soll „zwischen 15 und 20 Millionen Euro“ an zusätzlichen Einnahmen pro Jahr bringen. Dies ist ein nicht zu vernachlässigender Schub, der dem Museum zugute kommen dürfte, da es so seine Renovierungsarbeiten fortsetzen und einige größere „strukturelle Probleme“ beheben kann. Für französische und europäische Besucher gibt es jedoch keine Erhöhung. Sie können weiterhin für 22 Euro durch die Gänge des Louvre schlendern.

Mit dieser neuen Erhöhung gehört der Louvre zu den teuersten Kulturstätten auf dem alten Kontinent und übertrifft einige der schönsten Museen der Welt, wie die Uffizien in Florenz (29 Euro) oder das Prado-Museum in Madrid (15 Euro). Und nicht nur der Louvre plant, seine Preise zu erhöhen. Laut RTL plant das Schloss Versailles, der Wohnsitz des Sonnenkönigs, die Eintrittskarten für seine außereuropäischen Besucher um drei Euro zu erhöhen… Eine Entscheidung, die noch nicht bestätigt wurde!