Wenn Stars wie LeBron James, Rafael Nadal, Didier Drogba, Steve Aoki oder auch Thibaut Courtois beschließen, in eine Sportmeisterschaft zu investieren, ist das meist kein Zufall. Seit ihrem Start zieht die E1 Series, die erste Weltmeisterschaft für 100 % elektrische Rennboote, immer mehr Persönlichkeiten aus Sport, Musik und Unterhaltung an.
Aber was macht diese Disziplin so besonders? Nachdem wir einen Lauf der Meisterschaft am Comer See miterlebt haben, haben wir vielleicht ein paar Antworten darauf.
18 Juli 2026 11:00
Die Boote fliegen buchstäblich über das Wasser

Das ist wohl das Überraschendste, wenn man die E1 zum ersten Mal entdeckt.
Hier gibt es keine klassischen Außenbordmotoren und keine großen Wellen hinter den Teilnehmern. Die eingesetzten Boote, sogenannte RaceBirds, sind mit Foils ausgestattet – hydrodynamischen Flügeln, die es ihnen ermöglichen, sich über die Wasseroberfläche zu erheben, sobald sie an Geschwindigkeit gewinnen. Das Ergebnis ist spektakulär. Die Boote scheinen buchstäblich in der Luft zu schweben, während sie das Wasser nur leicht streifen, und vermitteln manchmal den Eindruck, man würde einem futuristischen Rennen aus einem Science-Fiction-Film beiwohnen.
Eine Meisterschaft, die auch etwas bewegen will
Hinter dem Spektakel verbirgt sich bei der E1 auch ein ökologisches Ziel. Die Organisatoren präsentieren die Meisterschaft als Testumgebung, in der neue Technologien rund um die Elektromobilität auf dem Wasser erprobt und weiterentwickelt werden können. Jede Etappe wird zudem von lokalen Initiativen zum Schutz der Meeres- und Küstenökosysteme begleitet.
Eine im Motorsport einzigartige Gleichstellung von Männern und Frauen

Die E1 hat sich zudem dazu entschlossen, mit einigen Konventionen des Motorsport- und Wassersports zu brechen.
Jedes Team muss zwingend zwei Fahrer aufstellen: einen Mann und eine Frau. Und vor allem haben beide während des Rennens genau die gleiche Fahrzeit. In einer Welt, in der gemischte Wettbewerbe auf diesem Niveau noch selten sind, stellt diese Regel eine Ausnahme dar. Sie stellt die Fahrer auf Augenhöhe und ist heute eine der Säulen der Meisterschaft.
Eine Atmosphäre, die eher an ein Festival erinnert als an einen einfachen Wettkampf
Vor Ort geht das Erlebnis weit über das Rennen hinaus. Fan-Zonen, Unterhaltungsprogramm, Konzerte, hochkarätige Gäste, Begegnungen mit den Teams: Jeder Grand Prix wird zu einem echten Highlight für die Gastgeberstadt. Die Atmosphäre ist sportlich, festlich und zugänglich zugleich, mit einer eher seltenen Nähe zwischen Publikum und den Akteuren der Meisterschaft. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe für das wachsende Interesse von Prominenten an dieser Sportart: Die E1 organisiert nicht nur Rennen, sondern schafft ein echtes Treffen rund ums Wasser.
Die Rennen finden in einigen der schönsten Kulissen der Welt statt

Und schließlich kann man die Austragungsorte der Meisterschaftsrunden kaum unerwähnt lassen.
Im vergangenen Frühjahr bot der Comer See den RaceBirds eine absolut außergewöhnliche Kulisse zwischen Bergen, historischen Villen und kristallklarem Wasser. Doch genau darauf basiert die Philosophie der Meisterschaft: Sport, Innovation und symbolträchtige Reiseziele miteinander zu verbinden.
Und das Beste kommt erst noch: Der nächste Lauf findet schon bald in Monaco statt, einem der prestigeträchtigsten Orte des weltweiten Sports. Zwischen dem Hafen, den Yachten und der Kulisse des Fürstentums verspricht das Spektakel schon jetzt, ein Highlight zu werden. Wenn du neugierig bist, was immer mehr wie die Zukunft des Rennsports auf dem Wasser aussieht, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, mal einen Blick darauf zu werfen. Wir haben euch gewarnt!
E1 Monaco 2026
18 Juli 2026 11:00
