Smaragdgrün schimmerndes Wasser, ein „Canal des Tanneurs“, der von der Geschichte der Lederverarbeitung zeugt, eine prächtige Stiftskirche und das Geburtshaus von Louis Pasteur… Die Stadt, die man das kleine Venedig des Jura nennt, ist ein französisches Juwel, das es entlang des Wassers zu entdecken gilt.
Sie wird als „kleines Venedig des Jura“ bezeichnet, und das ist kein Zufall. Durchzogen von mehreren Flüssen, hat die Stadt Dole dieses gewisse Etwas an Ruhe, Authentizität und Charme, das dich vom ersten Moment an verzaubert. Ein kleines Venedig, ruhiger und malerischer als sein berühmtes italienisches Pendant, in dem sich Kulturschätze und kleine, geheimnisvolle Ecken voller Poesie verbergen. Eine Stadt am Wasser, die du diesen Sommer von Paris aus entdecken kannst – bei einem Kurztrip, der einfach bezaubernd zu werden verspricht…
Als Geburtsort von Louis Pasteur wird diese französische Stadt auch „Das kleine Venedig des Jura“ genannt

Nur zwei Stunden mit dem Zug von Paris entfernt offenbart Dole im Jura eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Sein größter Charme? Die Altstadt, durch die der Canal des Tanneurs fließt, dem die Stadt ihren Spitznamen „kleines Venedig des Jura“ verdankt. Als echtes Zeugnis der handwerklichen Vergangenheit der Stadt war dieser Kanal einst das Herzstück der Gerberhandwerks. Schon im Mittelalter nutzten diese sein Wasser, um Tierhäute zu Leder zu verarbeiten.
Heute bietet der Canal des Tanneurs ein ganz anderes Schauspiel. Gesäumt von alten Häusern, kleinen, mit Blumen geschmückten Brücken und Booten bildet er eine der instagrammwürdigsten Kulissen der Stadt. Die Spiegelungen der Gebäude im Wasser vermitteln den Eindruck, ein impressionistisches Gemälde zu bewundern … Und die Besucher lassen es sich nie entgehen, diese zauberhafte Kulisse festzuhalten.
Ein Juwel des Kulturerbes, zwischen alten Gassen und einer majestätischen Stiftskirche

Als „Stadt der Kunst und Geschichte“ besticht Dole auch durch den Reichtum seines Kulturerbes. Die im 16. Jahrhundert erbaute Stiftskirche Notre-Dame de Dole thront über der Altstadt und beeindruckt durch ihre flamboyante Gotik. Wer den Glockenturm erklimmt, genießt einen außergewöhnlichen Ausblick auf die alten Dächer, die Kirchtürme und die verwinkelten Gassen der Stadt.
Bei einem Bummel durch die gepflasterten Gassen kannst du das Geburtshaus von Louis Pasteur unmöglich übersehen. Das Haus in der Rue Pasteur 43, das unter Denkmalschutz steht und das Label „Maison des Illustres“ trägt, ist heute ein Museum. Ein Ort, der dem berühmten Wissenschaftler gewidmet ist, dem Erfinder des Tollwutimpfstoffs. In Dole können Kunstliebhaber auch das Musée des Beaux-Arts besuchen. Hier stehen die Sammlungen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert im Dialog mit zeitgenössischen Kunstwerken.
Der Canal des Tanneurs, eine Postkartenkulisse mit smaragdgrün schimmerndem Wasser

Und natürlich: Was wäre Dole ohne seinen berühmten Canal des Tanneurs? Ein kleiner Anklang an die Geschichte: Louis Pasteurs Vater war selbst Gerber. Heute ist der Kanal zu einem der symbolträchtigsten Orte der Stadt geworden. Man schlendert an den Ufern entlang, fotografiert das smaragdgrün schimmernde Wasser und die mit Blumen gesäumten Brücken, die ein bisschen an Amsterdam erinnern.
Die Entdeckungstour geht auf dem Wasser weiter, an Bord kleiner Elektroboote, Ruderboote oder auch venezianisch inspirierter Wassertaxis. Kleine Boote, die Doles Ruf als „kleines Venedig des Jura“ noch ein bisschen mehr unterstreichen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Wasser – dieser Ausflug in den Jura verspricht eine idyllische Auszeit… Eine Einladung, einen Gang herunterzuschalten und eine der schönsten Perlen unseres Kulturerbes neu zu entdecken.
Ein Reiseziel, das man mindestens einmal im Leben erleben sollte, um die Schätze unseres schönen Frankreichs zu bestaunen.