Diese Woche solltest du für deine Wege in der Hauptstadt lieber etwas mehr Zeit einplanen. Vom 26. Oktober bis zum 1. November kommt es bei mehreren U-Bahn-, RER- und Transilien-Linien zu Beeinträchtigungen. Die geplanten Bauarbeiten an den Verkehrsstrecken führen zu Stationsschließungen und Verkehrsunterbrechungen, vor allem abends. Auch die jüngsten Demonstrationen haben manche Fahrten in Paris erschwert. Damit du nicht vor einer geschlossenen Station stehst oder den letzten Zug verpasst, findest du hier alles, was du vor deiner Abfahrt wissen musst.
In der U-Bahn sind bis Sonntag Sperrungen zu erwarten
Wenn du diese Woche vorhast, auszugehen, solltest du bei bestimmten Linien besonders aufpassen. Das gilt zum Beispiel für die Linie 10, die am Dienstag, dem 27., und Mittwoch, dem 28. Oktober, ab 22 Uhr komplett stillsteht. Die Sperrung steht im Zusammenhang mit Modernisierungsarbeiten am Netz.
Auch auf der Linie 13 gibt es mehrere Änderungen. Ab dem 29. Oktober halten die Züge bis einschließlich Sonntag nicht mehr an der Haltestelle „Porte de Clichy“. Die wichtigste Änderung betrifft jedoch den 1. November. Bis mittags wird kein U-Bahn-Zug der Linie 13 verkehren. Betroffene Fahrgäste sollten daher besser eine alternative Route einplanen, entweder mit einer anderen U-Bahn-Linie oder mit dem Bus.
Zu diesen Unterbrechungen kommen bereits bestehende Sperrungen hinzu. Auf der Linie 4 bleibt die Station Saint-Michel bis Dezember unzugänglich. Die Linie 8 fährt aufgrund von Bauarbeiten weiterhin nicht zur Station République.
Und wenn du fliegen musst, denk auch daran, deine Anreise zu überprüfen! Der Orlyval-Zug wird am Dienstag, dem 27. Oktober, ab 21 Uhr unterbrochen, was deine Anreise zum Flughafen Orly beeinträchtigen könnte.
RER und Transilien: Späte Rückfahrten sind stärker betroffen
Vor allem ab dem Abend könnte es im Nahverkehrsnetz der Île-de-France zu Schwierigkeiten kommen. Mehrere RER- und Transilien-Linien stellen einen Teil ihres Betriebs ein, damit die Bauarbeiten fortgesetzt werden können.
Auf der RER-Linie A beispielsweise verkehren die Züge ab 21:45 Uhr bis einschließlich 29. Oktober nicht mehr zwischen La Varenne – Chènnevières und Boissy-Saint-Léger. Auch in Richtung Cergy-le-Haut sind Betriebsunterbrechungen geplant. Auf der RER B kommt es ihrerseits zu späten Betriebsunterbrechungen auf bestimmten Strecken in Richtung Norden der Île-de-France, insbesondere in Richtung Flughafen Charles-de-Gaulle.
Auch die anderen RER-Linien bleiben davon nicht verschont. Mehrere Strecken der Linien C, D und E sind ebenfalls von Bauarbeiten betroffen, wobei die Fahrpläne je nach Zielort variieren.
Ähnlich sieht es auf einigen Transilien-Linien aus, vor allem auf den Linien J, N, P und R. Wenn du nach einem Abend in Paris zurück in die Vororte musst, nimm dir also kurz Zeit, um die letzte Abfahrt von deinem Bahnhof zu überprüfen. In manchen Fällen ersetzen Busse die Züge, aber die Fahrt kann dann länger dauern.

Ein paar Tipps, um dich diese Woche leichter fortzubewegen
Zum Glück bedeuten diese Bauarbeiten nicht, dass du auf deine Fahrten verzichten musst! Das Wichtigste ist vor allem, dich nicht nur auf deine gewohnte Route zu verlassen.
Bevor du dein Zuhause verlässt, schau dir die Fahrpläne auf der Website der RATP, der SNCF Transilien oder in der App „Île-de-France Mobilités“ an. So kannst du die gesperrten Abschnitte erkennen und bei Bedarf eine andere Route wählen.
Bei Fahrten am Abend solltest du besonders aufmerksam sein. Mehrere Verkehrsunterbrechungen beginnen zwischen 21 und 23 Uhr. Wenn ein Ersatzbus vorgesehen ist, überprüfe dessen Abfahrtsort: Er befindet sich nicht immer direkt vor dem Bahnhof.
Schließlich haben die jüngsten Demonstrationen gezeigt, dass manche Stationen aus Sicherheitsgründen auch vorübergehend geschlossen werden können. Diese Maßnahmen sind von den geplanten Bauarbeiten zu unterscheiden. Reisende sollten daher die Echtzeit-Informationen im Auge behalten, insbesondere wenn auf ihrer Strecke eine Versammlung angekündigt ist.
Zwischen den Heimreisen nach den Herbstferien und den täglichen Fahrten kann manchmal schon eine kleine Änderung der Route ausreichen, um einen langen Umweg zu vermeiden. Das solltest du am besten schon vor der Abfahrt einplanen!