In Paris kommt man dem Eiffelturm kaum entkommen. Man fotografiert ihn, zeigt ihn Freunden, die zu Besuch sind, spaziert dort herum… aber seien wir ehrlich: Nur wenige kennen wirklich seine Geschichte, und noch weniger die des Champ-de-Mars. Genau hier spielt diese neue immersive Virtual-Reality-Erfahrung ihre Stärken aus.
Das Konzept? Ein einstündiger geführter Spaziergang, angereichert mit immersiven historischen Einblicken, um diesen symbolträchtigen Ort aus einem ganz neuen Blickwinkel wiederzuentdecken. Hier wird der klassische Rundgang nicht ersetzt – er wird auf clevere Weise ergänzt, indem endlich Kontext zu dem geboten wird, was man sieht.
Ein barrierefreier Spaziergang, der dort Kontext liefert, wo er fehlt

Die wahre Stärke dieses Erlebnisses ist seine Fähigkeit, Geschichte greifbar zu machen, ohne sie jemals schwerfällig wirken zu lassen. Während des Spaziergangs über den Champ-de-Mars unterbrechen mehr als 15 immersive Einblendungen den Rundgang und lassen oft wenig bekannte Ereignisse durch Virtual Reality lebendig werden.
Man entdeckt zum Beispiel, dass dieser Ort keineswegs unbedeutend ist – lange bevor er ein Picknickplatz wurde, war er Schauplatzbedeutender Ereignisse. Von seinen antiken Ursprüngen bis zur Französischen Revolution hilft jede Etappe dabei, besser zu verstehen, warum dieser Ort so zentral in der Pariser Landschaft geworden ist.
Das Ganze wurde auf der Grundlagehistorischer Archive und mit Unterstützung eines Historikerkomitees konzipiert, was zuverlässige Inhalte garantiert und gleichzeitig für Zugänglichkeit sorgt. Das Ergebnis: Man lernt, ohne es zu merken, und vor allem, ohne die Aufmerksamkeit zu verlieren.
Eine andere Art, den Eiffelturm zu „besichtigen“, viel immersiver

Wirklich interessant wird das Erlebnis durch die Art und Weise, wie es sich dem Eiffelturm selbst nähert.
Anstatt sich mit den üblichen Fakten zu begnügen, versetzt es dich zurück in den Kontext seiner Errichtung, zur Zeit derWeltausstellung von 1889. Man versteht besser, worum es damals ging, wie die Reaktionen waren und was dieser Turm für die Besucher wirklich bedeutete.
Das Eintauchen in die Geschichte funktioniert besonders gut – man betrachtet den Eiffelturm nicht mehr als bloßes Denkmal, sondern als Ergebnis einer Geschichte, eines kühnen Projekts, das die Epochen überdauert hat, einschließlich der Schlüsselmomente des 20. Jahrhunderts wie dem Zweiten Weltkrieg.
Konkret beginnt das Erlebnis in der Rue Dupont des Loges 12 im 7. Arrondissement, wo du ausgerüstet wirst, bevor du mit deinem Guide zum Champ-de-Mars gehst. Eine einfache Organisation, die vor Ort dem Erlebnis selbst den ganzen Raum lässt.
Denn letztendlich kann jeder den Eiffelturm sehen. Ihn aber zu verstehen, ist eine ganz andere Erfahrung.
